Steuerung Soundmodul Neuhaus- Electronics

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28.10.09, 11:21:55

stama2108

geändert von: stama2108 - 29.10.09, 04:09:13

Hallo alle zusammen,

ich poste mein Problem erst mal hier im allgemeinen Teil. Möglicherweise ist es beim Multiswitch besser aufgehoben.

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Soundmodul bei Conrad von Neuhaus- Electronics (Art.-Nr.: 234219 – 62) geleistet. 16 Sounds bzw. Soundketten speicherbar, zwei Sounds gleichzeitig abspielbar, acht Schaltausgänge und alles über einen Kanal steuerbar. Eigentlich nicht schlecht! Was mir nicht gefällt und ich mit Eurer Hilfe ändern möchte sind folgende Sachen. Die Ausgangsspannung an den Schaltausgängen beträgt etwa 3V. Um Verbraucher mit 6 bzw. 12V damit versorgen zu können brauche ich ein Relais dazwischen. Ich habe aber bis jetzt kein Relais gefunden das damit schaltet. Also brauche ich noch eine Transistorstufe. Vielleicht gibt es ja sowas schon als IC? Kann mir einer von Euch einen Tipp dazu geben?

Das größere Ärgernis ist allerdings die Bedienung! Tippen mit dem Kanalhebel in die eine oder andere Richtung ist wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß! Es müßte doch möglich sein, über acht Umschalter und einen oder zwei PIC die 16 Geräusche steuern zu können. Möglicherweis so ähnlich wie beim Multiswitch.

Über Eure Ideen und einen regen Gedankenaustausch über diese Probleme würde ich mich sehr freuen!

André
29.10.09, 04:16:56

stama2108

Hallo alle zusammen,

vielleicht sollte ich meine Idee erstmal ein wenig genauer erklären, damit Ihr Euch eine Vorstellung machen könnt. Also die Sache soll wie folgt aussehen: Der Encoder wird auf 16 Eingänge erweitert und so programmiert, daß er die Anzahl und Richtung der Knüppelausschläge simmuliert. Auf der Empfängerseite braucht man nichts weiter machen, da das Signal ja im Soundmodul ausgewertet wird. Das Ganze soll dann in einer Graupner FM 314 eingebaut werden.

Im voraus schon mal Danke für Eure Ideen und Vorschläge!

André
29.10.09, 21:05:20

Claus

Zitat von stama2108:
Also brauche ich noch eine Transistorstufe. Vielleicht gibt es ja sowas schon als IC? Kann mir einer von Euch einen Tipp dazu geben?


Evtl. der ULN2803, ein 8-fach Darlington Treiber, den verwende ich auch beim den Multiswitch-Decodern.

Zitat:
Das größere Ärgernis ist allerdings die Bedienung! Tippen mit dem Kanalhebel in die eine oder andere Richtung ist wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß!
Ja, aber es macht einen senderseitigen Encoder überflüssig. Der Encoder ist senderspezifisch und die Probleme bei der Anpassung an die Unzahl der vorhandenen Sendertypen kennt man ja :rolleyes:
Einen Encoder so zu programmieren, dass er die vor- und zurück-Tipperei simuliert erscheint mir aber, als ob man die Nachteile beider Möglichkeiten vereint. IMHO ist es sauberer, über einen normalen Schaltdecoder die Sounds über die Stiftleiste zu aktivieren. Wenn ich die Anleitung richtig verstanden habe kannst du mit 8 Ausgängen eines ms12 14 Sounds steuern.

Grüße
Claus
08.11.09, 08:21:14

stama2108

geändert von: stama2108 - 19.11.09, 19:09:07

Erst einmal Danke für den Tip mit dem ULN2803.
Die Möglichkeit der Aktivierung der Sounds über die Stiftleiste hat einen großen Nachtieil, entweder man beschränkt sich auf acht Sounds oder man verzichtet auf das gleichzeitige Schalten von Funktionen. Deswegen die Idee mit dem umprogrammierten MS.

Viele Grüße

André
18.11.09, 23:52:58

LoLö

Hallo,

aufgrund des meistens relativ geringen Platzvorkommens im Sender würde ich eine andere Lösung vorschlagen:
Einen normalen Multiswitch, z.B. 12 Kanal oder 16 Kanal (momentan versuche ich mich an einem 24 Kanal mit Kanalbündelung zur schnelleren Übertragung), im Sender verbauen und einen spezielen Encoder im Boot platzieren, der in Abhängigkeit der empfangenen Schalterstellungen die jeweiligen Signale für das Soundmodul generiert.

Natürlich müsste man hier ein paar Tests hinsichtlich der notwendigen Zeitintervalle der einzelnen Signale durchführen. Eine Elektronik ist mit ihren 50 PWM-Signalen pro Sekunde halt shneller als jedes manuelle Signal. :D

Vorteil diese Methode wäre auch noch, dass man für bestimmte Schaltzustände (Sounds) auch noch weitere Lasten schalten könnte - halt je nach eingesetztem PIC.

Lothar
22.11.09, 19:14:56

stama2108

geändert von: stama2108 - 22.11.09, 19:15:40

Hallo alle zusammen,

eine elegante Lösung von LoLö! Leider kann ich sie nicht realisiern, da mir das Wissen in der Schaltungsentwicklung fehlt. Ich kann nur nachbauen, nicht entwickeln. Aber vielleicht findet sich jemand,der ein ähnliches Problem hat und dazu auch mehr Ahnung als ich. Wäre nicht schlecht.

André
22.11.09, 22:14:48

LoLö

Hallo,

so eine Entwicklung wäre mit Sicherheit keine allzugroße Sache. Falls Du keine weiteren Ausgänge an der Soundplatine benötigst, wäre - wie von Dir angesprochen - auch eine andere Software für den Encoder denkbar.

Unabhängig von der jeweiligen Art der Umsetztung: Wie würdest Du Dir denn die Funktion eines Multiswitchencoders vorstellen? Anhand mehrerer Schalter oder einem Kodierschalter, Siehe auch Conrad Bauteilnummer: 705497-62, den Sound einstellen (definieren), z.B. Sound Nr. 16, und über einen anderen Schalter die Übertragung zum Boot starten?

Gruß
Lothar
29.11.09, 13:40:00

stama2108

Hallo Lothar,

erst einmal Danke, daß Du Dich meines Problems annimmst und mir helfen willst.
Mit den acht Schaltausgängen der Platine bin ich bestens versorgt und benötige deswegen keine weiteren.
Die Wahl der Sounds kann meines erachtens mit 16 Tastern, acht Ein- Aus- Ein Tastern, vier Schalter zur binären Kodierung plus Start- Stop- Taster oder mittels dem von Dir erwähnten Drehwahlschalter plus Start- Stop- Taster ausgelöst werden. Nicht nur aus Platzgründen sondern auch aus Sicht der Bedienfreundlichkeit würde ich mich für die Variante mit dem Drehwahlschalter plus Start- Stop- Taste entscheiden. Die Schwierigkeiten der technischen Realisierbarkeit kann ich bei keiner der vier Möglichkeiten einschätzen.

Viele Grüße

André
29.11.09, 14:11:15

LoLö

Hallo,

die technische Realisierbarkeit sollte kein Problem darstellen. Generell müsstest Du natürlich Deine Anlage noch etwas beschreiben und die zeitliche Zusammenarbeit mit der Conradplatine müsste experimentell herausgefunden werden. Aus Deinen Beiträgen im Multiswitchforum habe ich gesehen, dass Du ja schon das Multiswitchmodul mit Deiner Anlage zum Laufen gekriegt hast. Soll hier eine weitere Modulplatine eingebaut werden oder eine weitere Anlage erweitert werden (Dein abgebildeter Sender sieht voll aus)? Hast Du bei dem Multiswitchmodul eine Aufbereitung des Sync-Impulses machen müssen? Ich werde demnächst mal ein paar Schaltbilder für den Encoder und Decoder einstellen mit denen es klappen sollte (aus Platzgründen sollte je ein 12F675 ausreichen).
Auf eine ggf. notwendige Aufbereitung des Sync-Impulses werde ich dabei aber nicht eingehen.

Gruß
Lothar
29.11.09, 16:58:37

stama2108

Hallo Lothar,

das sind ja tolle Nachrichten. Eigentlich soll die vorhandene Anlage erweitert werden. Wenn es platzmäßig nicht ausreichen sollte, habe ich auch kein Problem damit, einen "Anbau" zu machen. Hauptsache es funktioniert alles. Damit der erste MS arbeiten kann, mußte ich eine Impulsaufbereitung nach "http://www.cp-elektronik.de/forum/attachment.php?id=29&" einbauen, was auch gut funktioniert. Die experimentelle Einstellung des Zeitmanagments wird sicher nicht das große Problem werden, solange man keinen Oszi braucht (ich habe nämlich keinen). Wenn Du noch weitere Infos brauchst, frag einfach. Allerdings kann es bei mir schon mal ein paar Tage dauern bis ich antworten kann.

Im voraus erst einmal vielen Dank und einen schönen ersten Advent!

André
 
 
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