Steuerung Soundmodul Neuhaus- Electronics
29.11.09, 21:09:03
LoLö
geändert von: Claus - 30.11.09, 19:22:10
Hallo André
hier mal ein paar Zeichnungen der Schaltpläne. Beim Encoder könnte man bis auf pin4 auch alle Anschlüsse tauschen.
Dir auch einen schönen Advent.
Gruß
Lothar
29.11.09, 21:12:55
LoLö
Mist,
Du brauchst ja noch einen Schalter im Encoder zum Aktivieren der Übertragung. Also reicht der 12F675 da nicht mehr aus.
Lothar
30.11.09, 11:58:24
stama2108
Hallo Lothar,
ich bekomme den Link leider nicht auf. Hab da bitte noch mal ein Auge drauf.
Danke!
André
30.11.09, 19:23:59
Claus
Hallo Lothar,
es gab ein Problem mit dem upload, ich habe das Attachement in deinem Beitrag gelöscht, weil es eine Fehlermeldung ausgelöst hat.
Bitte versuch doch nochmal, die Datei hochzuladen.
Danke & Grüße
Claus
30.11.09, 20:33:59
LoLö
Ok,
noch ein Versuch.
Wie beschrieben gibt es aber für den Encoder beim 12F675 leider einen Pin zu wenig, so dass hier ein normaler, abgespeckter 8-Kanal Encoder von Claus mit dem 16F627 verwendet werden kann. Abgespeckt, da man nur 5 Schalter benötigt (4 zur Kanalauswahl ggf. mit dem Kodierschalter und einem zur Aktivierung der Übertragung). Zur schnelleren Übertragung - es brauchen nur vier Kanäle statt acht Kanäle übertragen werden - sollte natürlich die PIC interne Software angepasst werden.
Lothar
03.12.09, 09:42:47
LoLö
Das größere Ärgernis ist allerdings die Bedienung! Tippen mit dem Kanalhebel in die eine oder andere Richtung ist wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß! ...
Hallo André,
wer Lesen kann ist klar im Vorteil - damit meine ich mich!
Bisher war ich aufgrund Deiner Beschreibung davon ausgegangen, dass der Decoder eine Protokollumsetzung machen müsste indem er das Tippen des Kanalhebels simuliert. Nun habe ich mir mal die Beschreibung des Moduls selbst angesehen - allerdings nur kurz, so dass ich hoffe hier keinen Blödsinn zu schreiben. Ich werde mir das mal heute Nachmittag genauer ansehen. Generell scheint eine einfache Ansteuerung der Codiereingänge ausreichend zu sein. Somit ist also keine Umsetzung des Protokolls erforderlich sondern es müssen acht Schaltausgänge am Decoder vorhanden sein, was natürlich eine Verwendung des 12F675 ausschließt. Oder willst Du nur zwei Sounds abspielen? Somit kann ggf. ein 'normaler' 8 Kanal Multiswitchencoder verwendet werden.
Hast Du die Spannung an den Codiereingängen mal gemessen? Handelt es sich hier um 5V, solltest Du ggf. noch nicht einmal eine Treiberschaltung benötigen.
Weiteres später ... wenn ich die Beschreibung des Soundmoduls genauer studiert habe.
Gruß
Lothar
06.12.09, 16:53:37
stama2108
Hallo Lothar,
ich habe mir heute beim Hundespaziergang nochmal das ganze Problem in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Dabei bin ich zu dem Schluß gekommen, daß es wahrscheinlich einfacher ist, die Stiftleiste als Codiereingang zu benutzen. Dazu müßte ein programmseitig geänderter MS 8 für 32 Sounds (sieben Kanäle Codierung, ein Kanal Start/ Stop; kein Mensch braucht mehr) reichen. Bei der Verwendung des oben erwähnten Drehwahlschalters sind es 16 Sounds bei vier plus eins Kanälen. Man umgeht so alle Schwierigkeiten mit der Protokollumsetzung und auch das Zeitproblem bei der Simulation des Tippens gibt es nicht mehr. Die soundsynchrone Schaltung von Verbrauchern ließe sich empfängerseitig vielleicht mit einer parallelen Auswertung des Signals erreichen.
André
06.12.09, 23:13:53
LoLö
Hallo André
irgendwie finde ich die Modulbescheibung mehr als verwirrend. Ich denke, dass Du bisher von der beschriebenen Version 02.08.07a bzw. 02.08.07a_slow ausgegangen bist. Wird hier die Stiftleiste noch als Eingang verwendet? Hast Du das ggf. bereits getestet?
Zitat aus der Platinenbeschreibung: Um das ganze noch zu ergänzen, wird in der neuen Version die 9 polige Stiftleiste nicht zum Einlesen verwendet, sondern als Ausgang zum soundsynchronen Ansteuern von Lasten, wie Lampen, Relais, kleine Motoren,..
Oder hast Du eine solche Version? Hier wäre als Eingang nur der anloge Kanal der Fernsteuerung zu verwenden.
Was die Anzahl der Kanäle angeht, so könntest Du anstatt eines 8 Kanal-Multiswitches auch auf einen 12Kanal Encoder gehen und den entsprechend abspecken oder die zusätzlichen Kanäle als weitere, soundunabhängige Schaltkanäle verwenden. Beim Decoder würde ich eventuell die 12 Kanal- oder eine aufgerüstete 16 Kanalvariante vorschlagen. Je nach gewähltem Sound könnte man hier parallel weitere Ausgänge schalten (entspricht der von Dir angesprochenen parallelen Auswertung des empfangenen Signals). Generell musst Du halt erst einmal die Anzahl der benötigten Sounds und der mit den Sounds verbundenen Schaltfunktionen (Motoren, ...) festlegen.
Gruß
Lothar
08.12.09, 19:55:27
stama2108
Hallo Lothar,
die Bedienungsanleitung ist eine mittlere Katastrophe :confused: :confused: :confused: ! Auch ich hab mehrere Anläufe gebraucht bis ich sie verstanden habe. Also meiner Meinung nach, gibt es zwei Softwareversionen. Eine Modellbahn- und eine RC- Version (02.08.07a_slow ist auch nur eine langsame RC- Version). Beide Versionen laufen auf der gleichen Hardware. Kurz zusammen gefaßt hat die RC- Version folgende Eigenschaften:
- Nutzung des Analogsignals des Senders (tippen in die eine oder andere Richtung zur Soundauswahl)
- 16 verschiedene Soundmöglichkeiten
- soundsynchrone Ansteuerung von acht Verbrauchern über Stiftleiste
Bei der Bahn- Version erfolgt die Auswahl der 64 möglichen Sounds über die Stiftleiste.
Die Hardware für beide Versionen ist die gleiche und läßt sich relativ einfach von der einen auf die andere Version umprogrammieren. Deshalb bin ich mittlerweile der Meinung, daß es einfacher ist einer Bahn- Version das Schalten von Verbrauchern beizubringen als einer RC- Version das Tippen abzugewöhnen.
In meine Fernbedienung kann ich maximal noch acht Schalter einbauen, mehr Platz ist nicht. Also könnte ich dann mit einem MS 8 32 Sounds ansteuern (die ich wahrscheinlich nie alle brauchen werde). Wie groß der Aufwand ist, sie alle mit Schaltkanälen zu verbinden weiß ich nicht. Das wäre eine Frage, die Du mir beantworten könntest.
Viele Grüße
André
08.12.09, 22:35:28
LoLö
Hallo André,
möglich ist generell alles - zumindest was die Schaltkanäle angeht. Allerdings ist das schon mit einem größeren Aufwand verbunden.
In einer Standardvariante benötigt jeder Ausgang einen Pin des PIC zzgl. den acht Ausgängen zum Soundmodul, zwei für die Spannungsversorgung und dem Eingang (Signal vom Empfänger) - also bei 64 möglichen Sounds (lass' uns mal vom Maximum ausgehen)75 Pins. Solche PICs gibt es zwar aber in SMD Technik. Auch würde es mir vor der Verdrahtung auf der Platine und im Modell grausen.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Art "Multiplexen" der Ausgänge mit sogenannten Latches. Eine solche Elektronik würde einen PIC mit ca. 1 + 2 + 8 + 8 + 4 = 23 Pins benötigen, allerdings ein komplizierteres Platinenlayout erfordern.
Eine dritte Möglichkeit sollte eine parallele Auswertung des Empfängersignals darstellen. Hier könnte eine modularer Aufbau der Decoderbausteine erfolgen - genauer gesagt: 1 Decoder, der das Soundmodul ansteuert und 4 Decoder, die das Empfängersignal mithören und je 16 Schaltkanäle ansteuern. Um den Empfänger ggf. nicht zu stark zu belasten oder das Signal abzuschwächen würde ich den für das Soundmodul zuständigen Bausteins mit der Funktion versehen, dass er das empfangene Signal auf die vier anderen Decoder mit den Leistungsstufen verteilt (4 Anschlüsse für die Decoder).
Bisher ist mein größter, verwendeter PIC der 16F677 mit 20 Pins (1 Eingang, 17 frei definierbare Ein- oder Ausgänge). Ein solcher PIC ist demnach ausreichend.
Was den Encoder angeht, so müsstest Du Dir mal Gedanken machen wie Du die Sounds (ob 32 oder 64) ansteuern willst - z.B. aus rein logischer Sicht. Zwei Codierschalter 0..15 und ein Schalter zur Aktivierung? Blickt man da durch? Auch das wäre ein limitierender Faktor. Jedenfalls sind die acht freien Schalterpositionen im Sender meiner Meinung nach nicht der ausschlagebende Faktor.
Gruß
Lothar