Steuerung Soundmodul Neuhaus- Electronics
16.12.09, 22:12:21
stama2108
Hallo Lothar,
also nach längeren Überlegungen, bin ich zu dem Schluß gekommen, dass 32 Sounds völlig ausreichen. Die Ansteuerung kann über einen 16 Kanal Drehschalter für die ersten vier Bits und einen Kippschalter für Bit fünf erfolgen. Über den Kippschalter kann der Drehschalter auf zwei Ebenen geschaltet werden und so Sound 17 bis 32 angesteuert werden. Dazu kommt der Taster als Start/Stop.
16 Schaltkanäle sind ausreichend. Schöner wären zwar auch 32 Schaltkanäle, aber da jeder Kanal, wie das Soundmodul auch, eine Memoryfunktion besitzen muß, werden zwei Eingänge pro Kanal benötigt. Ein Kanal als Schalteingang und über den zweiten Eingang sollte über einen Jumper die Memoryfunktion gesetzt werden. Dazu kommen die Relais zum Schalten der Lasten. Das Ganze soll ja auch noch in ein Modell rein passen. Also 16 Schaltkanäle sind sicherlich das Maximum.
Bis Weihnachten werde ich mich sicher nicht mehr melden können. Deshalb wünsche ich Dir und Deiner Familie fröhliche Weihnachten!
André
17.12.09, 00:40:51
LoLö
Hallo André,
ich habe mir mittlerweile auch noch ein paar Gedanken gemacht - halt noch mit der Maximalanzahl von 64 Schaltausgängen.
Das Ganze habe ich mal versucht im angehängten Schema grafisch darzustellen. Der Decoder schaltet die ensprechenden Eingänge des Soundmoduls. Gleichzeitig wird - je nach gewählten Sound (Stift 1-4; Seite 9 der Anleitung) - das Signal an das durch die Stifte 5-8 gewählte Schaltmodul geschickt.
Vorteil dieses Prinzips ist der modulare Aufbau bei dem die Schaltmodule beliebig miteinander vertauscht werden können, bzw. die Anzahl der Schaltmodule je nach benötigten Schaltausgängen auch reduziert werden kann.
In Bezug auf Deinen letzten Eintrag:
Ist es überhaupt möglich mehrere Sounds gleichzeitig abzuspielen? Wird das Ausgeben des letzten Sounds nicht automatisch unterbrochen falls ein neuer Sound gewählt wird? Hier muss ich nochmal die Anleitung ansehen.
Jedenfalls bin ich gerade dabei für meinen 16Kanal Multiswitch ein Decoder-Schaltmodul zu entwickeln, das sich für die o.g. Schaltmodule eignen sollte. Einen weiteren Ein- oder Ausgang pro Schaltkanal braucht man übrigens nicht falls eine Memoryfunktion realisiert werden kann. Hier reicht ein Eingangspin pro Modul aus mit dem man das Modul in einen "Lern- oder Programmiermodus" zum Festlegen der Memorykanäle schalten kann.
Auch Dir ein frohes Weihnachtsfest!
Gruß
Lothar
Dateianhang:
Schema.PNG (6.93 KByte | 115 mal heruntergeladen | 797.25 KByte Traffic)
27.12.09, 19:46:13
stama2108
Hallo Lothar,
ich hoffe Du bist gut durch die Feiertage gekommen. Ich habe die freien Tage genutzt um ein paar Experimente mit dem Soundmodul an zu stellen. Die Ergebnisse sind nicht gerade berauschend. Um auf Deine Frage aus dem letzten Beitrag zu antworten, ja es sind zwei Sounds gleichzeitig abspielbar. In den meisten Fällen wird daß das drehzahlabhängige Motorengeräusch und ein frei wählbares Geräusch (Glocke, Sirene, MG...) sein. Die Funktion des drehzahlabhängigen Motorengeräuschs ist leider nur in der RC- Variante vorhanden. Also 16 Sounds und 8 Schaltfunktionen und es muß das Tippen simuliert werden. Auf diese Funktionen muß nun die Schaltung abgestimmt werden. Es wäre schöner gewesen, wenn wir die Bamhn- Variante hätten nutzen können.
Viele Grüße
André
27.12.09, 22:36:31
LoLö
Hallo André,
ja, ich habe Weinachten ganz gut überstanden. Ich hoffe Dir geht es ähnlich.
So, also zurück zur RC-Variante. So ganz blick ich bei der Beschreibung des Soundmoduls aber auch hier nicht durch. Die drehzahlsynchronen Dateien sind demnach Sound1 zugeordnet - hier wird zusätzlich noch das PWM-Signal zum Fahrtregler ausgewertet - und es können weitere 15 Sounds verwendet werden - soweit ok. Nach Anhang A kann man auch alle acht Sounds einer Tipprichtung gleichzeitig anschalten. Können demzufolge auch alle 16 Sounds gleichzeitig abgespielt werden?
Noch eine weitere Frage: Willst Du die Ausgänge des Soundmoduls nutzen oder wären Dir ´eigene´, stärker belastbare Schaltausgänge lieber. Hintergrund meiner Frage ist die Überlegung ob man ledilich einen Protokollumsetzer baut oder noch Schaltausgänge vorsieht. Bei Verwendung eines 16F677 wären nach meinen derzeitigen Überlegungen bis zu 15 Schaltausgänge verfügbar. Zusätzlich kommen noch die parallelen Treiber des Soundmoduls hinzu. momentan würde ich Kanal1 (drehzahlsynchroner Sound) ohne eigenen Schaltausgang berücksichtigen.
Notwendige Anschlüsse des 16F677 (20 Pins): Spannungsversorgung (2), PWM-Signal vom Empfänger (1), PWM-Ausgang zum Soundmodul (1), ggf. Programmiermodus (1, Memorykanal oder nicht). Somit verbleiben 15 für die Treiber der Schaltkanäle.
Was hälst Du davon?
Lothar
03.01.10, 14:54:43
stama2108
Hallo Lothar,
die Feiertage haben wir hoffentlich alle gut überstanden und ich wünsche Dir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.
Leider kann ich Dir nicht richtig folgen, was die Bedienungsanleitung angeht. Wahrscheinlich hast Du eine ältere Ausgabe. In der neuesten Fassung von November 2009 steht nichts mehr von der Möglichkeit des gleichzeitigen Abspielens von acht Sounds.
Natürlich würde ich gern stärkere Schaltausgänge benutzen, als am Soundmodul vorhanden sind. Zumal diese Ausgänge über den gleichen Senderkanal gesteuert werden können, wie die Sounds. Man kann ja nie wissen wozu man ihn noch gebrauchen kann. Ich glaube auch, daß 15 Ausgänge ausreichen. Da hätte man die Möglichkeit, jedem Sound ein Schaltausgang zuzuordnen. Zumal ja immer noch die Möglichkeit besteht, die Schaltausgänge des Moduls mit einenm Verstärker zu versehen und außerdem zu nutzen.
Viele Grüße
André
03.01.10, 22:18:44
LoLö
Hallo André,
auch Dir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010.
Dann lass uns mal zusehen Deine Wünsche zu realisieren.
Du hast recht - ich hatte wirklich eine veraltete Version, die man über Conrad runterladen kann. Nun habe ich mir die aktuelle Beschreibung vom Hersteller besorgt.
Momentan arbeite ich noch immer an dem Platinenlayout für meinen 16 Kanal-Encoder. Aus Kostengründen (Platinenkosten) versuche ich ihn noch kompakter zu kriegen. Diese Platine können wir in leicht abgewandelter Form auch für Deine Zwecke verwenden - hier muß ein Schaltausgang lediglich als PWM-Ausgang für das Soundmodul umgewandelt werden. Den Encoder werde ich mit Mosfet-Treibern (IRF 540) aufbauen, die dann mit Kühlung bis zu 22A treiben können - das sollte wohl reichen. Ich werde demnächst - wenn ich es fertig habe - mal das Layout als Anhang beifügen.
Beim Aufbau schlage ich einen anderen Weg wie Claus ein: Ich lege die Ausgänge gleich stärker aus und verwende Halbleiter anstelle von Relais. Weiterhin schalten alle Kanäle nach GND (0V; das dürfte bei Claus auch so sein). Allerdings wird bei mir pro Verbraucher (Kanal) nur ein Kabel - halt GND - am Decoder angeschlossen. Das hat den Vorteil, dass die Verbraucher selbst mit unterschiedlichen Spannungen betrieben werden können. Auf der Basisplatine von Claus steht für alle Verbraucher die gleiche Spannung zur Verfügung - was natürlich nicht unbedingt Nachteile haben muss.
Gruß
Lothar
05.01.10, 22:58:05
LoLö
Hallo André,
hier also mal das Layout der Platine. Ein paar Prototypen habe ich bereits bestellt.
Als Mosfets werde ich wohl anstelle dem IRF540 den IRLZ34N verwenden (maximal 55V, 33A). Für die Gate-Vorwiderstände sollten 25 Ohm ok sein. Die Vorwiderstande der Dioden werden zwischen 250 Ohm und 1k liegen.
Gruß
Lothar
Dateianhang:
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08.01.10, 00:51:53
LoLö
Hallo André,
sieh Dir mal diesen Kodierschalter an:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C27;GROUPID=3287;ARTICLE=9250;START=0;SORT=preis;OFFSET=
100;SID=15y3AjD9S4AQ8AAA9ha@c5cb742bb6a678bba523b998b078059c1
Wäre doch ideal - oder? Noch ein weiterer Taster zum aktivieren der Übertragung und die 16 Sounds + Leistungsausgänge sollten fast kein Problem mehr darstellen.
Gruß
Lothar
10.01.10, 16:41:03
stama2108
Hallo Lothar,
Deine Arbeit ist ja schon richtig weit gediehen! Der Schalter sieht ideal aus für unsere Zwecke. Die Leistungsausgänge sind mit über 30A mehr als großzügig bemessen. Bin ja mal gespannt, wie der erste Prototyp läuft!
Viele Grüße
André
12.01.10, 00:55:44
LoLö
Hallo André,
sieh Dir mal die Seite www.benedini.de an - insbesondere den Kodierer, der lediglich aus einem Poti (allerdings nur 12 Schaltstellungen) und einem Schalter besteht.
Wäre auch etwas, wenn man nur 12 Kanäle verwirklichen will - was nicht heißen soll, dass wir von 16 bzw. 15 Kanälen abweichen. Das ist aber ein System, was auch mit DSM Anlagen funktionieren sollte.
Gruß
Lothar