10.08.10, 22:56:12
Claus
hab die Kondensatoren, wie Du mir ja sagtest eingebaut. Änderung war nur, das ich jetzt definitiv 30 sek. warten muss!!!
Hast du auch einen Kondensator an Pin 17 angeschlossen? Falls ja, muss sich dieser erst über R10/P1 aufladen, damit die aktuelle Akkuspannung am Eingang A0 anliegt. Das könnte die Wartezeit erklären. Falls nein weiß ich es auch nicht ...
Zitat:
2)Laut Internet soll die max Spannung eines Bleigelakkus doch 13,7V sein oder nicht?
Die max. Spannung am Ladeende soll zwischen 13,8 V und 14,2 V liegen - die 14,2 V sollten aber nur eingestellt werden, wenn der Akku nach dem Ladevorgang wieder vom Ladegerät getrennt wird. Wenn du 13,8 V einstellst, kann der Akku dauerhaft (auch monatelang) am Ladegerät angeschlossen bleiben.
Zitat:
Mein Problem ist halt, das ich einfach nicht sehe, wann diese Art Akkus voll sind, mehr möchte ich garnicht, weil ich diese Akkus nicht einfach Tage lang am Ladegerät haben möchte, muss manchmal einfach so weg, Dienstlicher Noteinsatz und komm erst nach 3-5 Tagen wieder, da hab ich keine Zeit immer alle Akkus abzuklemmen und sicher zu gehen.
Eben deshalb - stelle 13,8 V als Spannung ein, verbinde den Akku mit dem Ladegerät und vergiss ihn dann einfach! Der Akku kann keinen Schaden nehmen, wird optimal geladen, ist nach ein paar Stunden voll und bleibt das auch bis zum nächsten Einsatz.
Zitat:
Sollte doch kein Problem sein, wenn diese Spannung von 13,7V erreicht ist, einfach über ein Mosfet abzuschalten, eine LED an und gut. nichts kann passieren und ich kann sehen, das ich alles abklemmen und das Modell wieder ins Regal stellen kann.
Ein Abschaltung ist nicht notwendig, der Ladestrom wird vom LM317 immer richtig eingestellt und es kann nichts passieren. Die Akkuspannung zu überwachen ist gar nicht so einfach, da der Regler ja versucht, diese konstant bei 13,8 V zu halten. Nur der Strom ändert sich, idealerweise bleibt die Spannung über den ganzen Ladevorgang konstant (auch wenn das in der Praxis durch die Ohmschen Widerstände im Ladestromkreis nicht ganz genau stimmt).
Sinnvoller ist es, ein Amperemeter (Drehspulinstrument) einzubauen. Sobald das keinen nennenswerten Ladestrom mehr anzeigt, ist der Akku voll. Wann genau das der Fall ist, hängt vom Alter und der Kapazität des Akkus, dem Entladezustand und dem Ladestrom ab.
Grüße
Claus
24.01.12, 11:02:49
raphrav
Hallo,
ich entere einfach mal den Thread hier um mein Anliegen loszuwerden:
Der Beschreibung auf der Homepage nach muss ich mindestens zwei Akkus in Serie an das Ladegerät hängen, dass die Entladung zuverlässig funktioniert.
Allerdings bin ich auf der Suche nach einem Ladegerät für nur eine einzelne NiMh-Akkuzelle, um ein Fahrradlicht mit einer integrierten Akkuzelle laden zu können.
Im Downloadbereich ist nur das Hex-File, nicht aber der eigentliche Quelltext zu finden. Deswegen die Frage: Ließe sich der Messbereich für die Entladeschlussspannung auf das Laden nur einer Akkuzelle anpassen?
Danke!
Viele Grüße,
Raph
24.01.12, 21:21:23
Claus
Hallo Raph,
die Entladeschlussspannung läßt sich anpassen, dazu muss das Voltage Reference Modul anders initialisert werden (s. Kapitel 11 im Datenblatt des PIC16F672A, VR=5, VRR=1, das ergibt 1,042 V).
Wenn du es selbst versuchen möchtest, findest du im Anhang die Assembler-Sourcen.
Grüße
Claus
Dateianhang:
ncbc.asm (4.07 KByte | 5 mal heruntergeladen | 20.36 KByte Traffic)
24.01.12, 22:28:45
raphrav
Hallo Claus,
vielen Dank erst Mal!
Da ich schon einiges mit PICs gemacht habe, wenn auch mit größeren, sollte ich das hinbekommen.
Allerdings hab ich die bisher immer in C programmiert...
In dem Fall kann ich das Ding erst mal aufbauen, mit zwei Zellen zum Laufen bekommen und dann nach der "Firmware" für eine einzelne Zelle schauen. Werde mich auf jeden Fall melden!
Viele Grüße,
Raph