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Claus

(Administrator)

geändert von: Claus - 04.07.10, 12:00:18

Ich habe ein paar Verbesserungen am Fahrtregler vorgenommen:

- das Empfänger-Eingangssignal wird durch eine Transistorstufe invertiert, bevor es an den PIC gelangt. Dadurch sollte das leidige Problem der geringen Spannungshöhe vieler Empfänger (H-Signal wird nicht erkannt) der Vergangenheit angehören. Da das Signal jetzt invertiert ist, waren auch kleine Änderungen an der Firmware (esc.hex und esc2.hex) notwendig.

- die Leistungsstufe hat jetzt statt einer Schottky-Diode derer vier erhalten. Dadurch sollte auch während der Relais-Umpolung immer eine Freilaufdiode zur Verfügung stehen.

- die Schottky-Dioden sollten vom Typ SB560 sein. Und bei dem MOSFET habe ich statt dem BUZ11 den moderneren Typ IRL3803 aufgenommen.

Die Neuerungen sind in der Archiv-Datei esc.zip mit Datum ab dem 29.08.2009 enthalten.

Grüße
Claus

PS: dieser Beitrag ist überholt, der Fahrtregler hat inzwischen eine MBR1645 bekommen.
29.08.09, 23:32:54

hoppppla

(Member)

Hallo,

hab mir jetzt mal den Fahrtregler genauer angeschaut, und hätte noch Fragen...
Zitat:
- die Leistungsstufe hat jetzt statt einer Schottky-Diode derer vier erhalten. Dadurch sollte auch während der Relais-Umpolung immer eine Freilaufdiode zur Verfügung stehen.

Ist das wirklich nötig? Der zusätzliche Platzbedarf ist ja nicht unerheblich freuen
bzw. als Freilaufdiode würde ich z.B. die MBR1645 vorschlagen (16A, 45V im TO220), das passt vom Strom her besser zum Rest.

Gerade bin ich dabei, das ganze auf einer Lochrasterplatine aufzubauen, und gleichzeitig den PIC durch einen kleinen AVR zu ersetzen (tiny44).
Besteht Interesse, das "Layout" zur Verfügung zu stellen?

viele Grüße,
Hermann
16.12.09, 15:34:43

Claus

(Administrator)

Hallo Hermann,

die MBR1645 als Freilaufdiode ist ein guter Tip, die SB560 hat max. 5 A Belastbarkeit, da ja eigentlich der gesamte Motorstrom in den Schaltpausen da hindurch muss, ist die MBR1645 sicher die bessere Wahl.

Ob man da jetzt vier Stück braucht ... ich dachte halt, im Moment des Umschaltens des Relais (wenn die Kontakte in der Luft hängen) hat der Motor sonst keine Freilaufdiode, entsprechend können sich hohe Spannungen aufbauen, die wiederum schlecht für die Relais-Kontakte sind. Im Idealfall sollten das Relais nur im stromlosen Zustand schalten, da braucht's dann auch keine Freilaufdioden. (Ich habe zwei der Regler mit der alten Version mit nur einer Diode im Einsatz und noch nie Probleme gehabt, aber ich habe auch einen gemäßigten Fahrstil und Motoren mit geringer Stromaufnahme, bei anderen ist das u.U. anders ...)

Grüße
Claus
16.12.09, 21:57:49

spaceduck

(Member)

Da ich gerade die neue Firmware mit 18kHz sehe...
Ich habe den Regler ebenfalls letztes Jahr mit IRL 8038 FET's gebaut. Die Gatewiderstände sind m.E. schon für die 2,5kHz arg hoch dimensioniert. Ich bin auf 10 Ohm gegangen. Das verringert die Wärmeentwicklung erheblich.

Hintergrund:
Mit einem hohen R wird die Flankensteilheit verringert, weil der FET langsamer schaltet. Der Widerstand bildet mit der Gate-Source-Kapazität einen Tiefpass. Dies führt zu Schaltverlusten, vor allem bei hohen Frequenzen. Der Treiber sollte aich größer dimensioniert werden. Ich habe einen IC von TI genommen.
Wen es interessiert:
http://focus.ti.com/lit/ml/slup169/slup169.pdf
20.12.09, 10:49:20

Claus

(Administrator)

Zitat von spaceduck:
Mit einem hohen R wird die Flankensteilheit verringert, weil der FET langsamer schaltet. Der Widerstand bildet mit der Gate-Source-Kapazität einen Tiefpass. Dies führt zu Schaltverlusten, vor allem bei hohen Frequenzen.
stimmt schon, allerdings haben steile Flanken einen hohen Anteil an Oberwellen, die zu Störungen führen können und damit die Reichweite der Fernsteuerung erheblich verringern können.

Was ich mir auch nochmal ansehen muss: die 18 kHz sind wahrscheinlich gar nicht notwendig, so ab 4-5 kHz sollte das hörbare Pfeifen eigentlich schon aufhören. Da muss ich aber noch probieren.

Grüße
Claus
20.12.09, 11:32:10

spaceduck

(Member)

Zitat von Claus:
stimmt schon, allerdings haben steile Flanken einen hohen Anteil an Oberwellen, die zu Störungen führen können und damit die Reichweite der Fernsteuerung erheblich verringern können


Ja, das stimmt. Ich konnte das bei 40MHz beobachten. Seit ich auf 2,4GHz umgestiegen bin hat sich das Thema erledigt freuen
20.12.09, 12:28:50

hoppppla

(Member)

Hallo,
Zitat:
so ab 4-5 kHz sollte das hörbare Pfeifen eigentlich schon aufhören.

nein, definitiv nicht... 4KHz hören sich ziemlich fies an freuen
Besser wirds (je nach Gehör) so ab ca. 15Khz
Eben hab ichs mal mit 32KHz probiert, bei kleinen Strömen ist das kein Problem.
Vl. komm ich morgen mal dazu, die Flanken am Mosfet mit dem Oszi anzuschauen, dann kann ich mehr dazu sagen.

viele Grüße,
Hermann
21.12.09, 00:18:58
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